Im Schönbuch wandern: vom Kloster Bebenhausen zur alten Einsiedelei (13,5 km)

Für die Menschen im Großraum Stuttgart-Böblingen-Sindelfingen-Tübingen ist der Naturpark Schönbuch eines der wichtigsten Naherholungsgebiete. Unser Tourenvorschlag beschreibt einen 13,5 Kilometer langen Rundweg vom Kloster Bebenhausen zur ehemaligen Einsiedelei und durch das Goldersbachtal wieder zurück.

Daten & Infos



Die Karte im Großformat

Strecke: ca. 13.5 Kilometer

Schwierigkeitsgrad: leicht



Dauer: ca. 4 Stunden



Wanderkarten: Kompass - Digitale Wander- u. Fahrradkarte
Landesvermessungsamt Baden-Württemberg, Blatt 18, Tübingen-Rottenburg, 1:35000

  • Die Wanderung beginnt am Schreibturm des Klosters am Haupteingang. Zunächst geht es ein kurzes Stück die Böblinger Straße bergauf. Nachdem wir das letzte Haus rechts liegen gelassen haben, biegen wir die nächste Möglichkeit links ab, auf den Jordanweg. Vor dem Zaun gehen wir links, ca. 150 Meter am Zaun entlang, bis zu einem Durchgang. Wir betreten durch ein Tor das Gehege und folgen dem Pfad bergauf ein paar hundert Meter bis zur Mörike-Ruh - hier haben wir einen schönen Blick auf das Kloster, so wie ihn schon Eduard Mörike 1863 in seinem wunderschönen Gedichtzyklus Bilder aus Bebenhausen beschreibt.
  • Nach einer Rast an diesem schönen Platz, geht es wieder zurück zum Hauptweg, der uns bergab zum Gatter führt. Nach dem großen Tor liegt links ein Schwarzwildgehege mit Grillstelle. Wir gehen rechts daran vorbei und anschließend im Wald ca. 500m teilweise steil hinauf bis zum Widemannsdenkmal. Nach Regen und im Winter ist diese Passage oft sehr glatt. Auf den großen Rhätsandsteinplatten sieht man die Furchen, die Hunderte von Gespannen tief eingegraben haben. Gutes Schuhwerk dringend empfohlen. Nach dem Denkmal folgen wir für weitere 500 Neter der Böblinger Straße bis zum Brühlweiher.
  • Nach dem Weiher geht es leicht bergan bis zum Abzweig nach links in das Altdorfer Sträßle. Diesem Weg folgen wir geraume Zeit, bis wir an einer Weggabelung rechterhand auf die kleine Neuhütte stoßen.
  • An der Neuhütte gehen wir links weiter, halten uns kurz darauf an der Wegkreuzung geradeaus und gehen bergab, bis nach ca. 600 Meter das kleine Goldersbachtal erreicht ist. Das Tal wird durchquert und nun geht es auf verwilderten Pfad, dem Klaftersteigle, für ca. 1 Kilometer steil bergauf bis zu einer Weggabelung. Hier biegen wir links ab und folgen dem breiten Forstweg, dem Glashauweg, zwei Kilometer weit bis zu einer Kreuzung . An der Wegkreuzung rechts abbiegen, an der nächsten Möglichkeit links und bei der nächsten Kreuzung wieder links. Nach 800m ist die Einsiedelei erreicht.
  • Zurück gehen wir zur Kreuzung am Glashauweg, überqueren diese und gehen geradeaus hinunter auf dem Steigbrunnenweg ins große Goldersbachtal. Im Goldersbachtal bleiben wir bachabwärts auf der asphaltierten Straße. Wir passieren die Teufelsbrücke, Tellerbrücke und den Geschlossenen Brunnen und erreichen Bebenhausen nach ca. vier Kilometern. An der Brücke, am Verbindungsweg auf die Waldhäuser Höhe, gehen wir links, am Gasthof Linde ebenfalls links, bis wir wieder vor dem Klostereingang stehen.