Wanderung Fridingen – Mattheisen Kapelle – Kloster Beuron

Wandern und Wanderung an der Oberen Donau von Fridingen zum Kloster Beuron
Höhenprofil der Wanderung Obere Donau

Start am Fridinger Bahnhof

In Fridingen an der Donau starten wir am Bahnhof etwas außerhalb des Ortes auf 632m Höhe. Wir informieren uns gleich am Bahnhof bei dem freundlichen Bahnhofsvorsteher nach unseren Möglichkeiten zur Rückfahrt von Beuron, denn unsere Wanderung endet am Kloster. Gleich am Bahnhof einer der guten Wegweiser des schwäbischen Albvereins - leider wieder mit zu vielen Wandervorschlägen gespickt, aber in dieser interessanten Gegend wohl nicht zu vermeiden. Wir entschließen uns für die gelbe Raute und den Donaubergweg.

Wanderung Obere Donau, Fridingen

In Richtung Knopfmacherfels

Zuerst geht es die Bahnhofstraße bis zur Mündung der Bära am ehemaligen Kraftwerk vorbei. Wir kommen an die Hauptstraße, gehen rechts, überqueren sie und gehen den gegenüberliegenden Hang über eine Treppe aufwärts in Richtung Knopfmacherfels. Auf der Höhe, es sind 775m, sehen wir das Berghaus Knopfmacher und an einer kleinen Hütte am gegenüberliegenden Waldrand geht es zum Felsvorsprung mit der wunderbaren Aussicht auf das Donautal.

Zur Mattheisen Kapelle

Zu unserem nächsten Ziel, dem Stiegelesfels, führt der Weg rechts am Berghaus vorbei. Es stehen mehrere Wege zur Wahl, wir müssen uns auf der Höhe rechts halten bis zum Waldrand.

Hier geht es links an einem Waldklassenzimmer vorbei etwas abwärts bis zum Wegweiser "Otterntäle" auf 769m. Scharf rechts führt unser Weg und nach wenigen Metern geht es auf einen Trampelpfad nach links zum Stiegelesfelsen oberhalb des Donaudurchbruchs.

Wieder zurück auf dem Weg geht es am Waldrand links vorbei bis zur Mattheisen Kapelle. Hier lohnt es ein wenig zu verweilen - der Ort mit der Einsiedelei des Mathias Epple hat etwas Anrührendes. 

Die Mattheisen Kapelle wurde vom Einsiedler Mathias Epple nach dem ersten Weltkrieg erbaut. Aus Dankbarkeit, den Gefahren des Krieges entronnen zu sein, baute er diese Kapelle zu Ehren der Dreifaltigkeit.

Wanderung Kloster Beuron, Obere Donau

Bevor Epple eingezogen wurde, bewohnte er als letzter Eremit die Einsiedelei im Ort an der St. Anna Kapelle. Nach Fertigstellung der Kapelle auf dem Kirchberg, fügte er dieser eine kleine Einsiedelei an und lebte dort bis zu seinem Tod 1940.

Von der Kapelle aus führt unser Weg zum Laibfelsen, wieder bis an die Kante der Felsen und dann abwärts in Richtung Donautal.

Auf 692m sind wir am Wegweiser "Am Antoni". Rechts als Orientierungspunkt ein Skilift; und wir gehen weiter Richtung Tal bis zum Ziegelsteg.

Wandern an der  Oberen Donau, Kloster Beuron

An der Ziegelhütte

Kurz vor der Brücke über die Donau gehen wir rechts und nach ca. 300m ist die Stelle der "Donauversinkung" erreicht.

Wieder zurück, gehen wir über die Donau und erreichen binnen Kurzem die Ziegelhütte mit Gast - und Landwirtschaft. Zu früh um einzukehren, wenden wir uns jedoch weiter der Donau abwärts.

Sicht auf den Donaudurchbruch

Die Donau entfernt sich vom Weg, in einer großen Schleife sehen wir hier den Donaudurchbruch mit dem Laibfelsen. Wir überqueren einen Bergsporn und auf der anderen Seite kommt gegenüber der Stiegelesfelsen in den Blick. 

Am Scheuerlehof vorbei, geht es nun immer der Donau entlang, bis zur ehemaligen Bronner Mühle und dem Stauwehr.

Daten & Infos

Die oben verwendete Karte als PDF
Strecke: ca.  14 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht

Dauer: ca. 4,5 Stunden

Wanderkarten und Reiseführer:

Kompass - Digitale Wander- u. Fahrradkarte

Oben auf der Höhe das Bronner Schloss, sehr malerisch auf einem Kalksteinfelsen über dem Tal gelegen. Kurz danach macht das Tal wieder eine große Schleife und es ist Platz für Weiden und eine Ansiedlung, das Jägerhaus. Am Fluss lagern Zeburinder - nichts ungewöhnliches, haben wir doch schon an der Ziegelhütte eine Herde Kamerunschafe gesehen.

In Richtung des Klosters Beuron

Wir laufen die Flussschleife aus und erkennen den Knopfmacherfels auf der anderen Talseite. Fast zwei Kilometer geht es jetzt an der Donau entlang und wir sehen auf der anderen Seite auf einem Felsvorsprung den Gedächtnistempel für die Befreiungskriege 1813.

Wir sind kurz vor Beuron und sehen schon die Türme der Klosterkirche bevor wir die Bahnlinie unterqueren. Über Wiesengelände und an der Klostermauer entlang kommen wir schließlich an unser Ziel, das Kloster Beuron.