Vogelherdhöhle, Hohlenstein- und Bocksteinhöhle: Wanderung durchs Lonetal

Start an der Vogelherdhöhle

Am "Archäopark Vogelherd" bei Stetten ob Lonetal starten wir unsere Wanderung zu den Steinzeithöhlen der Neandertaler im Lonetal. Wir gehen am Eingang des Parks links vorbei bis zur L 1168. Wir überqueren die Lone und wenden uns über den Parkplatz auf der gegenüber liegenden Seite in das Lonetal. Am Waldrand entlang folgen wir dem Schotterweg bis zur ersten Brücke und wechseln die Talseite. Direkt am Waldrand nach der Brücke geht ein verwachsener Waldweg leicht bergauf; diesem folgen wir bis zur dritten Abzweigung, hier gehen wir rechts in westlicher Richtung.

An den Überresten eines römischen Gutshofes vorbei erreichen wir eine Grillstelle. Unser Weg führt hier links aus dem Wald heraus zum Weiler Lindenau. Im "Schlößle" gibt es die Möglichkeit zur ersten Rast im schönen Biergarten und zum Besuch des kleinen Museums (Dienstag bis Sonntag von 10 bis 19 Uhr geöffnet). Danach gehen wir zurück zur Grillstelle, lassen sie rechts liegen und wenden uns bergab in Richtung Lonetal. 

Im Talgrund angekommen, geht es rechts zur ersten Höhle am Hohlenstein.

Daten & Infos

Die oben verwendete Karte als PDF
Strecke: ca.  13,3 Kilometer
Schwierigkeitsgrad: leicht

Dauer: ca. 4 Stunden

Wanderkarten und Reiseführer:

Kompass - Digitale Wander- u. Fahrradkarte

Sie liegt in einem eindrucksvollen Felsmassiv und ist ein Stück weit begehbar. Anschließend gehen wir zurück zum Wegweiser Richtung Lindenau und rechts auf dem Hauptweg wieder über die Lone auf die andere Talseite.

An der Bocksteinhöhle

Kurz vor dem Parkplatz an der K 3022 schwenken wir links über einen Wiesenpfad über die Lone und am Waldrand rechts um den Wald herum. Nach einem knappen halben Kilometer haben wir den Aufgang zur Bocksteinhöhle erreicht, deren Eingang auf halber Höhe im Berghang liegt. Zurück auf gleichem Weg, geht es schräg gegenüber dem Abzweig zum Wiesenpfad, einen Trampelpfad den Berg hinauf nordwärts. Auf der Höhe, dem Buschlenberg, angekommen, stoßen wir auf einen querenden Fahrweg in den wir scharf rechts einbiegen.

Begegnungen

Wir bleiben auf diesem Weg und treffen Karl Häussler aus Öllingen. Er ist mit seiner Kutsche und den zwei pechschwarzen Friesenpferden auf dem Weg nach Hause, lässt uns aufsitzen und wir plaudern. Er macht Ausflugsfahrten mit seiner Pferdekutsche und erzählt ein wenig aus der Gegend und aus seinem Leben. 

Als wir ihn zum Abschied fragen, ob wir ein Bild von ihm und seinem Fuhrwerk veröffentlichen dürfen, fragt er: "Komm i noh im Blättle?"

Zurück zum Ausgangspunkt

Leider fährt unser Fuhrmann in die entgegengesetzte Richtung und wir wandern auf Schusters Rappen weiter. Nach etwa 1,3 Kilometern erreichen wir abermals einen querenden Schotterweg, dem wir nach rechts folgen. Nach einer Hütte auf der linken Seite biegen wir bei der nächsten Möglichkeit links ab. Wir kommen schließlich an eine Gabelung, an der wir uns rechts halten. Auf diesem Weg erreichen wir den Parkplatz an der L 1168 und gehen das letzte Stück auf demselben Weg zurück wie zu Beginn unserer Wanderung.

Quellen:
Fuhrbetrieb Karl Häussler, Hauptstraße 43, 89129 Öllingen
Internetpräsenz der Stadt Niederstotzingen
Internetpräsenz des Archäoparks Vogelherd